Radiuslehren
Gewährleisten Sie eine zügige, praxisgerechte und hochzuverlässige Formkontrolle mit dem Sortiment an professionellen Fächer-Radiuslehren von Kinex – K-MET (Serien 1140, 1141 und 1142). Diese nach strenger Norm ČSN 25 3816 (entspricht DIN 2270) gefertigten Werkstattschablonen bilden ein unersetzliches Hilfsmittel für Werkzeugmacher, CNC-Fräser, Dreher, Schleifer und Prüfer in der betrieblichen Qualitätssicherung (QS). Sie ermöglichen die unmittelbare Sichtprüfung von Außen- und Innenradien nach dem Lichtspaltverfahren direkt auf der Werkzeugmaschine ohne zeitaufwendiges Einrichten optischer Messgeräte. Das Programm deckt drei abgestimmte Radienbereiche ab: den Feinbereich r 1–7 mm (Art.-Nr. 1140, 17+17 Blatt) für filigrane Rundungen und Freistiche, den mittleren Bereich r 7,5–15 mm (Art.-Nr. 1141, 16+16 Blatt) für gängige Maschinenbauradien sowie den Großbereich r 15,5–25 mm (Art.-Nr. 1142, 15+15 Blatt) für voluminöse Gussteile, Gesenke und Schweißkonstruktionen. Jede Lehre ist im praktischen doppelseitigen Fächerhalter mit Rändelfeststellschraube untergebracht – mit konvexen Messblättern zur Prüfung von Innenkehlen auf der einen und konkaven Blättern für Außenkanten auf der anderen Seite. Alle Blätter bestehen aus federhartem Qualitätsstahl mit präzise ausgestanztem Profil und klar eingeprägter Radiusangabe für maximale Standzeit und Prozesssicherheit im Fertigungsalltag.
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Liste der Produkte
Steuerelemente der Liste
Die Kategorie der Fächer-Radiuslehren der Serien 1140, 1141 und 1142 von Kinex – K-MET umfasst bewährte Prüf- und Vergleichslehren nach ČSN 25 3816. Diese Formschablonen ermöglichen eine schnelle, praxisgerechte und zuverlässige Sichtprüfung von konkaven und konvexen Rundungen direkt an der Werkzeugmaschine nach dem Lichtspaltverfahren – ganz ohne aufwendiges Rüsten taktiler oder optischer Messsysteme.
Sortimentsübersicht und technische Details:
- Verfügbare Baureihen und Radienbereiche:
- Modell 1140 (r 1,0–7,0 mm): Feinlehre mit 17 Blattpaaren (17+17 Blatt) für die Radien: 1,0; 1,25; 1,5; 1,75; 2,0; 2,25; 2,5; 2,75; 3,0; 3,5; 4,0; 4,5; 5,0; 5,5; 6,0; 6,5 und 7,0 mm.
- Modell 1141 (r 7,5–15,0 mm): Mittlerer Werkstattsatz mit 16 Blattpaaren (16+16 Blatt) in 0,5-mm-Stufung: 7,5; 8,0; 8,5; 9,0; 9,5; 10,0; 10,5; 11,0; 11,5; 12,0; 12,5; 13,0; 13,5; 14,0; 14,5 und 15,0 mm.
- Modell 1142 (r 15,5–25,0 mm): Großlehre mit 15 Blattpaaren (15+15 Blatt) für Radien: 15,5; 16,0; 16,5; 17,0; 17,5; 18,0; 18,5; 19,0; 19,5; 20,0; 21,0; 22,0; 23,0; 24,0 und 25,0 mm.
- Mechanischer Aufbau und Verarbeitung:
- Doppelseitige Fächeranordnung: Jeder Halter besitzt auf einer Seite konvexe Messblätter (zur Kontrolle von Innenradien und Kehlen) und auf der gegenüberliegenden Seite konkave Blätter (für Außenrundungen und Kanten).
- Federharter Werkzeugstahl: Exakt gehärtete und formstabile Stahlblätter mit hoher Verschleißfestigkeit beim wiederholten Anlegen an das Bauteil.
- Robuste Schutzkassette mit Feststellung: Stabile vernickelte Wangen schützen die Blätter; eine Rändelfeststellschraube ermöglicht die Regulierung der Gängigkeit oder das starre Fixieren eines Blattes.
- Dauerhafte Prägung: Der jeweilige Nennradius ist auf jedem Messblatt scharf und abriebfest eingeprägt.
- Messtechnische Parameter und Prüfmethode:
- Strikte Einhaltung der Form- und Maßtoleranzen nach ČSN 25 3816
- Feinfühlige Prüfung nach dem Lichtspaltverfahren zur sicheren Erkennung von Formabweichungen bereits im Bereich weniger Hundertstelmillimeter
- Typische Einsatzbereiche:
- Prüfen von Schneidkanten an Drehmeißeln, Formfräsern und Gesenkwerkzeugen
- Kontrolle von Außen- und Innenradien an Absätzen, Wellen und Nuten bei der spanenden Fertigung
- Formkontrolle an Gussstücken, Biegewerkzeugen und Schmiedeteilen
- Fertigungsbegleitende Zwischenprüfung an CNC-Maschinen und Endkontrolle in der Qualitätssicherung (QS)
Praxis- und Anwendungshinweise
Befreien Sie vor dem Prüfvorgang die Werkstückfläche und das entsprechende Messblatt von Spänen, Schleifstaub und Kühlschmierstoff. Wählen Sie das passende Blatt, setzen Sie die Lehre exakt rechtwinklig zur Rundungsachse an und prüfen Sie gegen eine helle Lichtquelle den Lichtdurchtritt zwischen Schablone und Werkstückkante (ein gleichmäßiger oder vollständig geschlossener Lichtspalt bestätigt die Maßhaltigkeit). Nach dem Einsatz sollten die Messblätter trocken gerieben, mit etwas Schutzöl gepflegt und wieder in das Heft eingeklappt werden.



